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  • Kosten

    Wie bei allen anderen Bestattungsarten richten sich die
    endgültigen Kosten nach dem Umfang der Beerdigung und
    den in Anspruch genommenen Dienstleistungen. Ein
    Unterschied besteht hier trotzdem, und zwar ist es bei
    Erdbestattungen erforderlich nach der Beerdigung das
    Grab des Verstorbenen zu pflegen, wodurch
    dementsprechende Folgekosten entstehen.

  • Ablauf

    Bevor es zur Erdbestattung kommt, muss ein Grab bzw.
    das Nutzungsrecht eines Grabes auf dem ausgewähltem
    Friedhof gekauft werden, dann erst kann ein
    Bestattungstermin ausgemacht werden. Beim Grabkauf
    kann man wählen zwischen einem Wahl- und einem
    Reihengrab, in dem man nur einen Verstorbenen
    beisetzen darf und eine Verlängerung der Ruhezeit nicht
    möglich ist. Wenn man sich für ein Wahlgrab entscheidet,
    ist man an keine festgelegten Ruhezeiten gebunden und
    man kann eventuell noch ein weiteres Grab daneben
    errichten.

    Bei der eigentlichen Beisetzung wird der Trauerzug von
    den Angehörigen des Toten begleitet. Der Verstorbene
    wird in einem Sarg aus Holz in die Erde abgesenkt, was
    für die Anwesenden die endgültige Trennung bedeutet.
    Anschließend werden Blumen und Erde auf den Sarg
    geworfen und die Trauernden nehmen ein letztes Mal
    Abschied.

  • Wichtige Informationen

    Das Deutsche Bestattungsgesetz hat für Erdbestattungen
    die Verwendung eines Sarges bestimmt. Weiterhin
    vorgeschrieben ist die Tiefe, in der ein Sarg zu liegen hat
    und es existiert sogar eine Mindestruhezeit, die nach Lage
    des Bestattungsortes variieren kann. Ein Verstorbener muss
    innerhalb von 8 Tagen nach seinem Tod begraben werden

    Erdbestattungen | Seebestattung | Bestattungen Berlin

  • Geschichte

    Im Christentum war die Erdbestattung die gebräuchlichste
    und sogar einzige Bestattungsform, wobei Adlige und
    Geistliche in Gruften bestattet wurden. Erst während des
    20. Jahrhunderts entfernten sich auch die Christen von den
    Erdbestattungen und wandten sich zu den sogenannten Feuerbestattungen.